Montag, 30. Juni 2014

Kleiner Mittagssnack- Kaiserschmarrn mit Nektarinen-Erdbeer Kompott

Da ruft uns der kleine Mittagshunger... er will besänftigt werden.

Ihm ist eigentlich egal was.. im Grunde würde er sich auch mit einer Scheibe Brot begnügen.
Aber seit Jahren gab es keinen Kaiserschmarrn mehr bei uns und ich dachte mir schon, dass ich meinem Mann damit etwas Gutes tun könnte.



Gut, dass man nicht viel dazu braucht. Los geht's:

Zutaten:
2 Eier
12g Zucker
1 Prise Salz
1/2 Beutel Vanillinzucker
190g Milch
65g Mehl

Öl oder Butter zum ausbacken
Puderzucker (weil der MUSS ja quasi drauf)
Rosinen

3 Nektarinen
5-6 Erdbeeren

Für das Kompott die Nektarinen und die Erdbeeren waschen und würfeln.
In einen Topf geben (evtl 1-2EL Wasser dazu) und köcheln lassen.
Wenn dir gegen Ende zuviel Flüssigeit in dem Kompott ist, kannst du auch etwas Speisestärke einrühren. Das dickt das Ganze schön an.


Für den Kaiserschmarrn die Eier trennen und dann das Eiweiß in einer Schüssel steif schlagen.
In einer anderen Schüssel das Eigelb mit dem Zucker, Vanillinzucker und Salz schaumig rühren.
Die Milch und das Mehl dazugeben und zu einem glatten Teig schlagen.

Danach den Eischnee hinzugeben und unterrühren.

Nach einiger Zeit Ruhe, kann der Teig in eine Pfanne. Von beiden Seiten ausbacken und dann auseinanderzupfen.

Wenn Rosinen hineinsollen, diese am Besten vorher einweichen und kurz vor dem Ausbacken in den Teig geben.



Jetzt zusammen anrichten, Puderzucker darüber sieben und genießen.

Donnerstag, 26. Juni 2014

Schoko-Cupcakes mit Überraschung

Nächste Woche habe ich eine ganze Ladung Cupcakes zu backen (80 Stück an der Zahl) und dafür suche ich gerade schon mal nach den passenden Rezepten, um wenigstens das ein oder andere Probe zu backen.
Geplant sind mind. 3 verschiedene Sorten Cupcakes.

1. Schoko-Cupcakes mit Rote-Grütze
2. Jaffa-Cake Cupcakes
3. Lemoncurd- Cheesecake Cupcakes

Und da heute die Gärtner bei uns im Garten arbeiten und ihn etwas verschönern, hab ich gedacht, dass das der perfekte Tag ist, um Cupcakes zu backen (dann sind sie nämlich weg).


Also als allererstes zu den Schoko-Cupcakes (12 Stück):

100g Mehl
100g Butter
140g Zucker
2 Eier
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1/4 TL Salz
80g Backkakao
130ml Milch
1 TL Vanilleextrakt

Rote Grütze (ca. 1-2 TL pro Cupcake)
etwas Quark

Backofen vorheizen auf 180 Grad

Mehl mit Backpulver und Kakao in eine Schüssel sieben. Natron und Salz dazu.
In einer zweiten Schüssel die Butter mit dem Zucker, den Eiern und der Vanille schaumig schlagen.

Dann die Mehlmischung hinzugeben und alles zu einem zähen aber glatten Teig verrühren.

Papierförmchen in die Muffinform legen und dann den Teig auf die Förmchen verteilen.

Nach 25 Minuten im Backofen die Stäbchenprobe machen und dann auskühlen lassen.

Jetzt muss die Überraschung in Form von roter Grütze ins Spiel. In den abgekühlten Cupcake mit einem Messer einen Kreis schneiden und dann mit dem Messer das Deckelchen abnehmen.

Entweder mit dem Messer oder einem kleinen Löffel das Loch noch etwas aushöhlen. Aber nicht zu viel.
Dann die rote Grütze einfüllen und den Deckel wieder aufsetzen.


Und da meine Spritztülle immer noch kaputt ist, musste das Topping etwas improvisiert werden.

Ich habe dafür einfach Quark mit etwas roter Grütze gemischt und diese Masse dann mit einem Messer auf den Cupcakes verteilt.



Tja für das Topping gewinnt man keinen Schönheitspreis, aber der Geschmack ist wirklich wunderbar!!



Montag, 23. Juni 2014

Spargel im Versteck

So lange es die weissen Stangen noch zu kaufen gibt, nutze ich das fleißig. Und manchmal landet ein Paket Spargel im Kühlschrank ohne dass ich einen wirklichen Essenplan habe.

Und so kam es dass ein einsames kleines Bündel Spargel im Kühlschrank lag und keiner so recht wusste, was man damit machen sollte.
Auf ein großes Essen hatten wir beide keine Lust und wollten eigentlich nur etwas Fußball schauen und dabei etwas Essen.
Aber Spargel zum Fußball? Hmm.. so kam mir der Gedanke den Spargel irgendwie zu verpacken, damit wir ihn mit der Hand essen können.



Für 8 Spargeltaschen benötigst du:
2 Rollen frischer Blätterteig oder 8 Blätter Yufkateig
500g Spargel
125g Schinkenwürfel
1EL geriebenen Käse
2 Eigelb
TK-Petersilie
Hüttenkäse

Den Spargel schälen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Schinken in etwas Öl anbraten.
Mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken und in einer Schüssel etwas abkühlen lassen.


In der Zeit den Blätterteig aurollen und in jeweils 8 Vierecke schneiden.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Den geriebenen Käse in die Spargelmasse geben und umrühren.

Jetzt jeweils die Hälfte aller Vierecke mit Hüttenkäse bestreichen und 1- 1 1/2 EL der Masse darauf verteilen.
Bei der anderen Hälfte der Vierecke die Kanten mit Eigelb bestreichen und diese dann als Deckel auf die belegten Vierecke geben.
Mit einer Gabel die Ränder zusammendrücken damit die Taschen im Ofen zusammen bleiben.
(Das ganze Belegen der Vierecke habe ich schon auf dem Backblech gemacht, da die Taschen zum Transport etwas zu instabil sind)
Das restliche Eigelb auf den Taschen verstreichen.

Jetzt nur noch für ca 20-25 Min. in den Backofen bis dir Taschen die passende Bräune haben.



Bei der Variante mit den Yufkateigblättern fällt das Eigelb weg.
Die Blätter werden genauso belegt, zusammengefalten und dann in der Pfanne in etwas Öl angebraten.



Beide Varianten schmecken wirklich gut, obwohl die Yufkavariante, schneller zubereitet und knuspriger ist.



Donnerstag, 19. Juni 2014

Sweet Potato Pizza - Wenn sich die Süßkartoffel auf die Pizza legt...

... dann bekommt man eine wunderbar leckere und mal wirklich andere Pizza.

Ich schwärme ja immer wieder von der Vielfältigkeit der Süßkartoffel und diesmal lagen mal wieder 3 dicken Knollen in der Küche und der Kopf rauchte was es zu Essen geben sollte.

Mein Mann hatte Hunger auf Pizza und ich wollte eigentlich zumindest eine Süßkartoffel verbrauchen.
Da kam mir die Idee beides zu verbinden... das könnte wirklich was werden.



Also erstmal den Pizzateig für ein Blech Pizza herstellen:

450g Mehl
250ml Wasser
1 Pck Trockenhefe
1 1/4 TL Salz
2 EL Öl

Mehl mit der Trockenhefe mischen und dann mit den restlichen Zutaten zu einem Teig vermengen.
Diesen dann für ca. 2 Stunden gehen lassen (Entweder kalte oder warme Führung).

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.

Für den Belag braucht man:

1 Süßkartoffel
3/4 Becher Saure Sahne
3 Zwiebeln
1/2 Paket Feta
Zucker
Salz&Pfeffer

In dieser Zeit die Süßkartoffel schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Die Zwiebeln ebenfalls in Scheiben schneiden und diese in einer Pfanne etwas anbraten. Dann mit Zucker karamellisieren.

Den Teig auf Backpapier ausrollen, auf ein Backblech schieben und dann mit der sauren Sahne bestreichen.
Salz & Pfeffer drüber, die Süßkartoffelscheiben verteilen, Fetakäse zerbröseln und zum Schluss die Zwiebeln darauf geben.

Dann für ca 25 Minuten in den Backofen.








Und hat die Pizza mit dem süßen Belag sehr gut geschmeckt.

Tipp: Mit roten Zwiebeln hätte man noch einen schönen Farbklecks auf der Pizza.

Dienstag, 17. Juni 2014

Eis, Eis, Baby!! - Peanutbutter-Strawberry Icecream

Im Moment häufen sich ja gerade die Posts über selbstgemachtes Eis.
Da mach ich doch glatt mit und somit kommt hier und jetzt der erste Eis-Blogpost.

Es ist aber nicht das erste Mal, dass ich selber Eis mache.
Schon früher hab ich bei Mama zu Hause die Eismaschine gefüttert und wir haben leckeres Eis schabuliert.

Nachdem ich also gestern die mütterliche Eismaschine entführt habe, geht es heute los mit der ersten Sorte:

Erdnussbutter-Erdbeer-Eis
(wobei ich ja finde, dass es sich auf englisch viel besser anhört)



Inspiriert durch das "Ben & Jerrys Peanut Butter Me Up", wollte ich auch die Erdnussbutter mit etwas fruchtigem kombinieren.

Und was liegt da näher als die wunderbar saftigen deutschen Erdbeeren?!

200ml Sahne
200ml Milch
3 EL Erdnussbutter
3 EL Zucker

Erdbeeren (Menge nach Gusto)

Die Sahne und Milch mit dem Zucker in einen Topf geben und langsam erwärmen. Die Masse soll NICHT kochen.
Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, kann auch die Erdnussbutter hinein.
Mit einem Schneebesen verrühren, bis sich alles aufgelöst hat.

Ab in eine Schüssel und erstmal eine Stunde im Kühlschrank runter kühlen lassen.

Wenn die Masse gut kühl ist, kann sie ab in die Eismaschine und dort wunderbar zu Eis werden.

Jetzt gibt es drei verschiedene Varianten um aus dem einfachen Erdnussbutter-Eis eins mit leckeren Erdbeeren zu machen.

Version 1 (bei wirklich heißen Temperaturen): Die Erdbeeren zu Anfang schon in ganz kleine Würfel schneiden, im Gefrierschrank runterkühlen und dann ins Erdnussbuttereis geben, wenn es aus der Maschine raus kann.

Version 2: Die Erdbeeren kurz vor dem Servieren würfeln und dann erst mit dem Eis vermischen. (Mein Favorit)

Version 3: Die Erdbeeren mit einem Pürierstab pürieren und zum Eis geben und dann nochmal ins Eisfach.




Tipp: Erdnussbutter in der Sorte Crunchy eignet sich besonders gut.
Und wer keine Eismaschine hat, muss absolut nicht auf selbstgemachtes Eis verzichten. Einfach die Masse in eine Schüssel geben und ab ins Eisfach. Dann regelmäßig mit einem Löffel durchrühren, damit sich keine großen Eiskristalle bilden.


Das nächste Mal gibts Lakritzeis (naja zumindest versuche ich es)

Sonntag, 15. Juni 2014

Salatwraps mit Beef Jerky *

Wir essen supergerne Wraps, da es für uns das perfekte Essen ist, wenn ich auch mal keine Lust habe, lange in der Küche zu stehen.

Schnell werden alle Zutaten geschnippelt, in Schüsselchen verfrachtet, der fertige Teigfladen warm gemacht und schon kann jeder seinen Wrap selbst befüllen.

Heute bin ich aber mal ganz verrückt und lasse den Teigfladen einfach mal weg. Ja.. richtig!
Ich wickel nämlich alles in ein Salatblatt ein. Perfekt für einen kleinen Snack zwischendurch oder wenn man mal einfach vergessen hat die Teigfladen in den Einkaufswagen zu verfrachten.

Und nu wirds noch verrückter, denn ich packe noch etwas ganz spezielles in den Wrap: Beef Jerky!

Beef-Jerky ist Trockenfleisch, welches ziemlich oft als Snack an Tankstellen etc verkauft wird.
Mir war das auch bekannt aus unserem USA-Urlaub im letzten Jahr (das gab es dort an jeder Ecke und in gefühlt 134 "Geschmacksrichtungen").. der Geschmack war durch totale Überwürzung irgendwie undefinierbar und die Konsistenz.. naja. Sprechen wir nicht mehr drüber.

Umso gespannter war ich dann, als ich eine Anfrage von Paleo Jerky * bekam, ob ich deren Beef Jerky nicht einmal testen mag.
Na ok, dachte ich dann sollen sie mal zeigen, ob das Beef Jerky bei ihnen besser schmeckt.



Positiv fand ich direkt, dass keinerlei Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker oder sonstiges bei der Herstellung verwendet werden, sondern nur:
Getrocknetes Rindfleisch von 100% grasgefütterten Weiderindern, Schwarzer Pfeffer, Salz, Koriander, Essig, Worcester Sauce.
Und auch beim ersten zaghaften Testen des Trockenfleisches war ich erstaunt wie weich und angenehm die Konsitenz ist.
Wirklich völlig anders als die eingeschweißten Fertigstangen von der Tankstelle.

Und vom Geschmack?
Überraschend gut und besonders den Männern der Familie hat es das Trockenfleisch angetan, was zur Folge hatte, dass ich auf jeden Fall auch einen kleinen Snack mit dem Paleo Beef Jerky machen wollte.


Und Tadaaaa:





Neben dem Sichtbarem befindet sich in dem Wrap noch etwas Krautsalat und Quark mit Salz & Pfeffer gewürzt.

Das Beef Jerky hat dem Ganzen einen tollen Geschmack gegeben und der Rest davon wird demnächst noch als Topping auf Salaten und auf Burgern landen.

Wer sich jetzt etwas über das Paleo Jerky informieren möchte, kann dies auf deren Internetseite unter  www.paleojerky.de

* Das Produkt wurde mir zum netterweise Test kostenlos zur Verfügung gestellt
(Danke noch einmal dafür).
Dennoch ist meine Meinung zum Produkt davon unabhängig.

Freitag, 13. Juni 2014

Selfmade Fladenbrot mit Paprika-Butter

Oh Mann... um das köstliche Endergebnis geniessen zu dürfen, musste ich doch tatsächlich einiges erleiden.
Es stand an diesem Wochenende ein Grillabend mit meinen Eltern an und da hab ich mir doch einfach mal vorgenommen, dass ich das Brot selbst backe.



Also hab ich schnell folgende Zutaten geschnappt:

500g Mehl
370ml Wasser
1 Pck. Trockenhefe
12g Salz
10g Olivenöl

1 Ei (verquirlt) +etwas Wasser

Mehl in eine Schüssel sieben, mit der Trockenhefe vermischen und die restlichen Zutaten hinzugeben.
Jetzt gut kneten und dann in einer Schüssel ca 2 Std. gehen lassen.

In der Zwischenzeit weiche Butter (1/2 Pck) mit 2 EL Aivar und einer gespressten Knoblauchzehe vermengen. Bei Bedarf noch Salz dazu und fertig ist diese frische und leicht säuerliche Butter. Eine tolle Alternative zu den sonst üblichen Buttersorten.

Jetzt den Teig vorsichtig in zwei Fladen teilen, auf ein Backblech legen und noch ein paar Minuten ruhen lassen.
Backofen auf 250Grad vorheizen und die Fladen vor dem reinschieben mit der Wasser-Ei-Mischung bestreichen. Nach Bedarf weissen und/oder schwarzen Sesam aufstreuen und für ca. 10 Minuten backen lassen.

Die beiden Fladen sind nicht so groß wie bei einem gekauften Fladenbrot, was mich erst ziemlich stutzig gemacht hatte und ich schon leicht panisch wurde, dass das alles nicht reicht. Aber es hat alles gereicht und wir sind nicht verhungert.




Aber das Brot ist wesentlich leckerer als das fertige gekaufte Fladenbrot und so wird es das demnächst öfters geben.


Also dann: Backe, backe Fladenbrot!

Mittwoch, 11. Juni 2014

Wenn die Erdbeere mit dem Bacon kuschelt....

... dann ergibt das zumindest in diesem Fall einen besonders leckeren Salat, der sich super als Beilage zum Grillen eignet.



Mehr aus der Not heraus ist der folgende wirklich zauberhaft leckere Salat entstanden, da ich oftmals eine lustige Kombination von frischen Vorräten im Kühlschrank beherberge. Diese müssen dann auf irgendeine Art und Weise den Weg zueinander finden.

Und diesmal kam ein  Erdbeer-Bacon Salat heraus. Was du dafür brauchst?

Zutaten:
Eisbergsalat
frischer Spinat (kann aber auch durch anderen Salat ersetzt werden!)
Feta
Erdbeeren

das alles in beliebiger Menge zurechtschnippeln und ab in eine Schüssel.

Jetzt kommt das Beste.. nämlich das Dressing:

Dazu habe ich ca. 5 Scheiben Bacon in feine Streifen geschnitten und in einer Pfanne angeröstet.
Danach ca 2 EL Zucker darübergeben und karamellisieren lassen.
Und jetzt mit Erdbeeressig ablöschen.
Noch etwas Olivenöl dazu (ich hatte noch welches mit weißem Trüffel) und Pfeffer.
Fertig.. noch etwas abkühlen lassen und kurz vorm Servieren über den Salat geben.



Süß und salzig... hmmm jetzt beim Schreiben bekomme ich selbst auch schon wieder Hunger darauf.
Die Schüssel war ratzefatz leergeputzt und ´Blog sei Dank´ hab ich ja selbst auch das Rezept und werde den definitiv nochmal machen.

Lass es dir schmecken!

P.S: Whooop whoop.. grad gesehen: 100. Post ist das heute. Yeah. whoop whoop

Dienstag, 10. Juni 2014

Obst vom Grill

-Achtung Mini-Post-

Wenn man eigentlich schon kurz vorm Platzen ist... die Leckereien vom Grillen sich schon in den Bäuchen der zufriedenen Esser befinden, dann sollte man die letzte Glut im Grill doch noch dazu nutzen, um noch schnell etwas Obst zu grillen.

Seit meiner Kindheit liebe ich es, wenn Papa am Ende noch halbierte Pfirsiche oder Nektarinen grillt.
Himmlisch.

Und mit Ziegenkäse und etwas Honig gepimpt wird daraus auch eine interesannte Beilage beim Grillen selbst.


Lass es deinen Gästen schmecken oder auch nur dir ganz allein-das geht nämlich auch wunderbar.

Montag, 9. Juni 2014

Ein Plätzchen für Cooper - Hundekekse selbstgemacht

Ein Hallo an alle Hundebesitzer und Hundefreunde.
Heute gibt es nämlich mal nix für unsere Hüften.. heute darf der Hund mal schnabulieren.

Ein selbstgebackenes Plätzchen für den allerbesten Freund ist doch immer was Tolles.
Der Hund freut sich nen Loch in den Bauch und man selbst hat ein gutes Gefühl, weil man weiss, was drin steckt.
Ich selbst habe einen Labrador, sprich einen Magen mit 4 Beinen.
Und dementsprechend ist seine Reaktion, wenn es heißt:

"Cooper, Plätzchen backen?????"


Da springt er auf und schlägt seine Zelte so lange in der Küche auf bis ich das Backblech mit den kleinen Köstlichkeiten aus dem Ofen hole.



Für den Einstieg gibt es heute ein Rezeptchen für eine vegetarische Variante:

Möhren-Bananen-Plätzchen


Zutaten für ein Blech:

2 Möhren geraspelt
1 reife Banane
180g Mehl
100g Haferflocken
50ml Öl

Die Möhren in eine Schüssel raspeln und die Banane dazu und mit einer Gabel zerdrücken. Mehl, Haferflocken und Öl hunzugeben und mit einem Löffel die Masse vermengen.

Danach ausrollen (Mehl zum Bestäuben nicht vergessen-es klebt etwas) und Plätzchen ausstechen.
Die Masse kann man aber auch direkt auf dem Backpapier ausrollen (höchstens 1 cm) und dann mit dem Pizzaschneider kleine Vierecke rollern (diese kann man nach dem Backen auseinanderbrechen).

Die Plätzchen nun in den vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für ca. 25 Minuten backen.
Am besten dann bei leicht geöffneter Ofenklappe auskühlen lassen (am Besten über Nacht).
Das schaffen wir meist nicht wirklich, da Cooper sonst zu nah an den Ofen schleicht.

Also kühlen unsere einfach auf einem Backrost aus.
So halten sie dann zwar keine Ewigkeiten, aber wir haben ja auch einen Labrador-da ist das nicht nötig! :D

Lasst es eurem Vierbeiner schmecken.
Ist auch nen super Gastgeschenk, wenn man irgendwo eingeladen ist, wo ein Hund wohnt. So findet man (fellige) Freunde fürs Leben ;-)

P.S: ich denke aus der Kategorie "baking for dogs" wird es in Zukunft mal ab und an etwas Neues geben. Ist ja schließlich auch Food... nur halt Hunde-Food.

Sonntag, 8. Juni 2014

Experiment: Green Smoothie

Was ein Wetterchen draussen! Geht es euch genauso, dass sich euer Hunger an diesen Tagen in Grenzen hält?
Also da wo ich mittags an sich einen kleinen Snack vertragen könnte, da steht heute nur ein Wort im Raum: Trinken.
Ich will meinen Snack trinken. Kauen wird ab und an überbewertet. Das Wetter macht faul.

Und da es gestern mal wieder Spinatsalat zum Grillen gab und dieser restliche Spinat mich nun fordernd anzuschauen schien, war ich kurzerhand mal ganz mutig und sagte:
Jau- ich trau mich! Es gibt nen grünen Smoothie.

Zack Pinterest angeschmissen, mal kurz geschaut wie das so gemacht wird und dann einfach frei nach Schnauze.
Und da ich ja doch ein kleiner Schisser bin, dürfen auch andere Früchtchen in den Smoothie.


Für zwei schöne Portionen hab ich verarbeitet:

4-5 Hände frischen gewaschenen Babyspinat
Salatgurke (ca. 15cm)
2 Nektarinen
1 Banane gefroren
1 Kiwi
150 ml Mandelmilch
6 Eiswürfel (entweder normale oder welche aus gefrorenem Saft)



Dann ab in den Mixer, in nette Gläser abfüllen, Füße hoch und genießen!



Und was soll ich sagen?
Grün und trotzdem lecker!

Das nächste Mal darf es ruhig etwas grüner werden. Eine super Erfrischung bei dem Wetter (die auch noch sättigend ist)!




Was lern ich also heute? Mut wird ab und an echt mal belohnt.

Schöne Pfingsten allerseits!

Donnerstag, 5. Juni 2014

It's Burgertime... mal wieder!

... aber diesmal so ganz ohne Fleisch, ohne Mayo und ohne Ketchup.
Ein gesunder Burger? Kann das schmecken? (die ersten sind jetzt gedanklich schon woanders)
Ich sag eindeutig JA!
Und mein Mann sieht das genauso! (was wirklich was heißen soll)

Inspiriert war ich diesmal wieder von der Zeitschrift "Mutti kocht am besten", wo es Burger mit Süßkartoffel-Patties gab.
Und da mich sowieso noch ein 800g dickes Knöllchen anlachte, war ich sozusagen fast gezwungen dies auszuprobieren.

Also präsentiere ich heute (Trommelwirbel).. tadaaaaaa:

Süßkartoffel-Burger in zwei Variationen (einmal süßer und herzhafter)



Die Burgerbrötchenwaren diesmal die Restbrötchen von den Selbstgemachten aus diesem Post und hatten sich einige Zeit vor dem Essen auf dem Weg vom Eisschrank Richtung Küche gemacht.

Zuerst einmal zu den Süßkartoffel-Patties.
Wie schon gesagt, hatte ich das Rezept in der "Mutti" entdeckt, muss aber im Rückblick sagen, dass die Mengenangaben in dem Rezept selbst nicht wirklich geklappt haben.
Für 4 Burger-Patties sollte man dort  u.a.
800g Süßkartoffel / 1 Ei / 250g Mehl nehmen

Ich hatte exakt 800g Süßkartoffel und hatte mit dem Mehl und dem Ei dann soviel Masse, dass dies für mind. 8 Burger reichen würde.

Für 4 wirklich große Patties habe ich die Hälfte der Masse benötigt.
Die andere Hälfte hockt jetzt in einer Tupperdose im Kühlschrank und mein Hirn rattert was ich damit tun kann.

Also hier nun die Zutaten, mit denen ich demnächst 4 Burgerpatties zubereiten werde:

400g Süßkartoffeln
1 Ei
100-150g Mehl
evtl einige Haferflocken
Salz & Pfeffer (nicht zu wenig)
1 Zwiebel gewürfelt
1 Knoblauchzehe gewürfelt
Petersilie (TK oder frisch)

Die Süßkartoffel schälen, würfeln und in einem Topf mit etwas Salzwasser ca 20 Min. garen lassen.
Danach sollten sie abgegossen werden und schön abkühlen.

Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne kurz anbraten und dann zu den abgekühlten und schon zerstampften Süßkartoffeln geben.
Petersilie sowie Salz & Pfeffer hinzu.

Jetzt ein Ei hineinschlagen mit der Hand vermengen und dann das Mehl hinein und verkneten.
Ist ne klebrige Angelenheit, aber es lohnt sich ja.
Wenn der Teig noch nicht die richtige Konsistenz hat, Haferflocken und/oder etwas Mehl hinzu.

Eine Öl in einer Pfanne erhitzen und dann die Patties, die man zuvor geformt hat hineingeben und ca 10 Min braten.

Dann sind sie schon fertig.

Variante 1: Süßkartoffel mit dem Ziegenkäse trifft auf Preiselbeeren




Burgerbrötchen
Süßkartoffelpatties
Salat
Ziegenkäsecamembert (1 Scheibe pro Burger)
Saure Sahne + Preiselbeeren aus dem Glas (nach Gusto zusammengemixt)

Den Burgerpattie mit einer Scheibe Cammenbert belegen und im Backofen auf der Grillstufe übergrillen (Achtung geht sehr schnell!)
Dann alles zusammen aufs aufgeschnittene Brötchen.



Variante 2: Süßkartoffel mit Ziegekäse kuschelt mit Aivar und Zwiebeln



Burgerbrötchen
Süßkartoffelpatties
Ziegenkäsecamembert (1 Scheibe)
Salat
Gurkenscheiben
Zwiebelringe
Aivar
Frischkäse (in meinem Fall in der Sorte Schafskäse-Basilikum)
Chili und andere Gewürze und Kräuter

Burgerbrötchen aufschneiden und jeweils eine Hälfte mit Aivar und Frischkäse bestreichen.
Die Patties mit jeweils einer Scheibe Camembert belegen und einmal im Backofen auf der Grillstufe übergrillen (nicht weggehen dabei-geht echt schnell).

Dann alles aufs Brötchen und genießen!

Puuuh.. was ein langer Post war das diesmal.

Probiert es mal aus.. auch fleischlose Burger schmecken sehr gut!

Katie

Dienstag, 3. Juni 2014

Gefüllte Süßkartoffeln - i love sweet potatoes

Was war ich selig als vor ein paar Monaten endlich die Süßkartoffeln in unseren örtlichen Supermarkt eingezogen sind.
Meine Liebe zu diesen wundervollen und schmackhaften Knollen hab ich ja schon einmal bekundet und heute soll es wieder ein weiteres Rezept geben.

In meinem Köpfchen schwirrten schon seit einiger Zeit Bilder von gefüllten Kartoffeln und was stand dann näher als einfach Süßkartoffeln zu füllen?



Also ran an die Süßkartoffeln..

Zutaten:
2 Süßkartoffeln (Größe nach Hunger)
Cheddar-Käse gerieben
1/2 Paprika gewürfelt
1 Zwiebel grob gewürfelt
1 Knoblauchzehe fein gewürfelt
1 Dose gestückelte Tomaten
1 Dose rote Bohnen
2 EL Aivar
Prise Zucker
Salz & Pfeffer
etwas Senfpulver
Burrito-Gewürzmischung (versch.Pfeffer, Paprika, Piment, Senfkörner gemahlen, Zitronenschale)


Sour Cream a la Katie (soll heißen mit dem was grad da war):
1 Becher Saure Sahne
Salz& Pfeffer
Zitronensaft
1/2 TL Zucker
TK-Petersilie
1 Knoblauchzehe gepresst

Aus den Zutaten der Sour Cream eine cremige Masse zusammenrühren und nach dem eigenen Geschmack abschmecken.

Die Süßkartoffeln mit einer Gabel rundherum einstechen, in Alufolie wickeln und dann bei 200 Grad (vorgeheizt) für ca. 1- 1,5 Stunden in den Backofen.
Ob die Kartoffeln schon weich sind könnt ihr testen indem ihr mit einem Zahnstocher in die Kartoffel piekst ähnlich wie bei einem Kuchen.

In der Zwischenzeit kann man so einiges tun, aber gegen Ende der Garzeit sollte man sich noch schnell der Füllung widmen.

Dazu Zwiebel und Knoblauch in einen Topf geben in dem schon etwas Öl heiß geworden ist.
Kurz anbraten, mit den Tomaten ablöschen, Zucker Gewürze, Salz & Pfeffer, Senfpulver und Aivar dazu.
Paprika und Bohnen (vorher abgießen und abwaschen) hinzu und das ganze bei offenem Topf einige Zeit köcheln lassen.

Wenn die Süßkartoffeln bereit sind, werden diese aus der Alufolie befreit und aufgeschnitten.
Füllung, Cheddar-Käse und Sour Cream hineinfüllen und servieren.




Lass es dir schmecken.

Tipp: Wer nicht so viel Zeit hat, kann die Kartoffeln auch vorher etwas vorkochen. Da verringert sich die Zeit im Backofen.

Sonntag, 1. Juni 2014

Spargelsalat mit Erdbeeren und Basilikumdressing

Es ist Spargelzeit.. und ob weiss oder grün, gebraten oder gekocht, warm oder kalt:
Ich liebe die leckeren Spargelstangen.
Und diese muss man doch einfach nutzen. Und so gibt es bei uns mindestens 1-2 mal in der Woche Spargel.

Schon seit Ewigkeiten wollte ich einmal Spargelsalat mit Erdbeeren probieren. Zur Zeit nichts einfacher als das, da es ja beides direkt aus der Umgebung gibt.

Für zwei Personen brauchst du:

500g Spargel
350g Erdbeeren

TK-Basilikum oder Frisch
50g Zucker
100ml Balsamico Bianco
50ml Wasser
2 EL Öl
Salz & Pfeffer

Den Spargel schälen und dann in etwas Wasser (mit Salz) nur so lange kochen, dass er bissfest ist. Bei mir hat dies ca 10 Minuten gedauert. Danach abgießen und auskühlen lassen.
Die Erdbeeren waschen, die Stengel entfernen und in Scheiben schneiden.
Zusammen mit den Erdbeeren in eine Schüssel geben.

Für das Dressing den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen und dann mit Balsamico und Wasser ablöschen.
Das sprudelt schon ordentlich also passt gut auf die Finger auf.. ziemlich heisse Angelegenheit.

Für ca 5 Minuten schön köcheln lassen und dann mit Salz, Pfeffer und Basilikum abschmecken.

Noch schnell das Öl hineingeben und dann abkühlen lassen.


Das Dressing in ein Gefäß füllen und dann direkt am Tisch über den Salat geben.







Lass es dir schmecken.

Tipp: Grüner Salat ist ein äußerst passender Begleiter zu dieser Kombination. Ob Rucola, Eichblatt, oder oder oder..










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